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Gehört das „A“ noch ins PACS?

Jahrelang war PACS ein Synonym für die Anzeige und Archivierung von digitalen Bilddaten in der Radiologie. Mit der Bezeichnung „Beyond PACS“ will man sich dem erweiterten Speicherbedarf anderer bilderzeugender Modalitäten zumindest begrifflich nähern. Fachgebiete, wie die Kardiologie, Endoskopie, Sonographie, OP-Dokumentation, Strahlentherapie, Partikeltherapie oder Pathologie erzeugen ebenfalls medizinisch relevante Bilder – und zwar zum Teil deutlich mehr als die Radiologie. Krankenhäuser sprechen in diesem Zusammenhang häufig von Enterprise Imaging. Die verlässliche Archivierung all dieser Bilddaten stellt eine große Herausforderung für die Zukunft dar.

Ist das PACS der richtige Ort, um all diese (Bild-)Informationen zu archivieren? Oder kommt es in Zukunft mehr und mehr zur Abspaltung der Archiv-Funktion vom PACS?

Sollte das PACS der Zukunft sich nicht eher zu einem benutzerfreundlichen, hoch spezialisierten „Werkzeugkasten“ entwickeln, fein abgestimmt auf die exakten Bedürfnisse seiner Anwender, und somit in erster Linie ein Viewing- und Bildmanagement-Werkzeug? PACS Hersteller sind nun mal, bis auf ganz wenige Ausnahmen, keine Archiv-Spezialisten.

(Erstveröffentlichung: Frühjahr 2011)

Über Rainer Kasan

Rainer Kasan ist Eigentümer und Geschäftsführer von Digithurst sowie Gesellschafter von Telepaxx. Der Wirtschaftswissenschaftler, Computer Engineer und QM-Auditor verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Medizin-IT. In seiner Freizeit betreibt der zweifache Familienvater gerne Ausdauersportarten wie Marathon, Rennradfahren und Mountainbiken.

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