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FAQ

Fragen und Antworten zum eArztbrief

Wie wird der elektronische Arztbrief vergütet?

Ärzte erhalten weiterhin 28 Cent für den Versand (GOP 86900) und 27 Cent für den Empfang (GOP 86901) je eArztbrief. Neu ist eine Strukturförderpauschale (GOP 01660) für den Versand von einem EBM-Punkt (10,99 Cent) je Brief. Für beide Pauschalen gilt ein gemeinsamer Höchstwert von 23,40 Euro je Quartal und Arzt. Unbegrenzt wird dagegen die Strukturförderpauschale gezahlt – für jeden versendeten Brief extrabudgetär. Mehr Informationen >>

Wie wird der Briefversand vergütet?

Für den Versand von Arztbriefen und anderen Unterlagen per Post gibt es ab Juli 2020 nur noch die Porto-Kostenpauschale (GOP 40110) in Höhe von 81 Cent. Diese Kostenpauschale unterliegt einem Höchstwert je Arzt. Die bisherigen Kostenpauschalen 40120 bis 40126 für das Porto sowie die Kostenpauschale 40144 für Kopien werden zum 1. Juli gestrichen. Mehr Informationen >>

Wie wird der Faxversand vergütet?

Ebenfalls neu ab dem 1. Juli 2020 ist eine eigene Fax-Kostenpauschale im EBM (GOP 40111). Diese ist zunächst mit 10 Cent je Telefax bewertet, ab 1. Juli 2021 mit nur noch 5 Cent. Diese Kostenpauschale unterliegt einem Höchstwert je Arzt.  Mehr Informationen >>

Welche Vorteile bringt mir der eArztbrief?

Mit dem eArztbrief für eRIS und dem dafür benötigten TI-Integrationsmodul bzw. dem KV-SafeNet-Anschluss nutzen Sie die neuen Möglichkeiten optimal. Der Befundversand geht damit viel schneller und sicherer als bisher. 

  • gute Vergütung
  • zukunftsfähiger Übertragungsweg 
  • Fax wird immer unsicherer

Die Vorgaben des Gesetzgebers sind klar: Die Vergütung für den Fax-Versand darf maximal halb so hoch sein wie die Vergütung für den eArztbrief. Damit wird der Wechsel in die elektronische Kommunikation belohnt. Nutzen auch Sie die Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Übrigens: Im eArztbrief gibt es optional die Möglichkeit, einen Link mitzusenden, der die dazugehörigen Bilder in HealthDataSpace anzeigt.

Wie funktioniert der eArztbrief mit eRIS?

Mit dem eArztbrief übermitteln Sie Informationen dank der Telematik-Infrastruktur oder KV-SafeNet schnell und sicher. 

  • geschütztes Mailverfahren innerhalb der TI-Infrastruktur
  • persönlicher Mail-Client in eRIS
  • inkl. Empfang und Versand von Befunden
  • automatischer Befundexport auch über eArztbrief (zusätzlich zu Fax und Druck)

Die Abrechnung erfolgt vollautomatisch mit der entsprechenden Abrechnungsziffer, sobald der versendete Befund mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) versehen ist. Dies wird voraussichtlich nach dem nächsten Update der TI-Konnektoren der Fall sein.

Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Um den eArztbrief nutzen zu können, binden wir Ihre Praxis zunächst an die Telematik-Infrastruktur oder KV-SafeNet an und aktualisieren Ihre eRIS Clients auf Version 2. Wir stehen Ihnen in allen Belangen als kompetenter Ansprechpartner zur Seite, damit Sie alle nötigen Voraussetzungen für den eArztbrief erfüllen.

  • Anbindung an TI-Infrastruktur / KV-SafeNet
  • eRIS Version 2
  • elektronischer Heilberufsausweis (eHBA)

Zum Versenden von eArztbriefen benötigen Ärzte als Identitätsnachweis einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). Mit ihm kann auch eine rechtssichere elektronische Unterschrift erstellt werden: die qualifizierte elektronische Signatur (QES).

Der eHBA für Ärzte wird über die Landesärztekammern ausgegeben. Im Rahmen der Anbindung der Praxen an die Telematik-Infrastruktur werden die monatlichen Kosten für den eHBA zur Hälfte übernommen. Mehr Informationen >>

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