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Das ändert sich für Radiologen 2018

Das ändert sich für Radiologen 2018

Das Jahr 2018 hält einige Änderungen für Radiologen bereit. Neben einem erhöhten Orientierungswert und neuen EBM-Leistungen müssen sie sich auch auf anstehende Neuerungen für 2019 vorbereiten.  

Erhöhter Orientierungswert

Der Orientierungswert für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen ist im Jahr 2018 bundesweit um 1,18 Prozent auf 10,6543 Cent gestiegen. Selbstverständlich berücksichtigt eRIS diesen erhöhten Wert bei der aktuellen Leistungsberechnung.

Neue EBM-Leistungen

Zum 1. Januar 2018 startet eine neue Früherkennungsuntersuchung – das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen für Männer ab dem 65. Lebensjahr. Dafür hat der Bewertungsausschuss zwei Abrechnungsnummern in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen, die auch von Radiologen berechnet werden können. Die Vergütung beider Leistungen erfolgt extrabudgetär. Ab dem nächsten eRIS Stammdaten-Update zum 1. April 2018 werden die beiden Ziffern 01747 und 01748 im EBM-Katalog enthalten sein. Wer die beiden EBM-Leistungen bereits vorher abrechnen möchte, kann sich gerne an den Digithurst Support wenden und diese manuell einpflegen lassen. Weitere Informationen bietet die KBV.

eGK der Generation 1 (G1) ungültig

Bereits seit dem 1. Oktober 2017 können eGK der Generation 1 (G1) nicht mehr in eRIS eingelesen werden. Obwohl kaum noch eGK G1 im Umlauf sind und Versicherte von ihrer Kasse eine G2-Karte erhalten haben, können unter Umständen ungültige Karten in der Praxis vorgelegt werden. Falls eRIS beim Einlesen eine entsprechende Meldung anzeigt, sollte sich der Patient zur Klärung an seine Krankenkasse wenden.

Neues Strahlenschutzgesetz ab 2019

Ab 31. Dezember 2018 tritt das neue Strahlenschutzgesetz in Kraft. Dieses sieht ein umfangreiches Informations- und Meldesystem vor, welches sich nur sinnvoll mit einem Dosismanagementsystem umsetzen lässt. Um ihre Dosisentwicklung schnell und einfach zu kontrollieren, nutzen Digithurst Kunden Domako as a Service. Jetzt zu teamCRAFT und eRIS hinzubuchen! 

Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ab 2019

Mit der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) ist das Versichertenstammdatenmanagement für Ärzte und Psychotherapeuten Pflicht. Sie müssen das VSDM ab 1. Januar 2019 bei jedem ersten Arzt-Patienten-Kontakt im Quartal durchführen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung mit den Abrechnungsunterlagen nachweisen. Wir bieten daher zukünftig ein TI-Integrationsmodul für eRIS an, das in einem speziellen Verfahren der gematik zugelassen wird. Mehr Informationen dazu folgen.

 

Foto: ©photodune.net / SimpleFoto

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