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Was macht ein Software-Entwickler bei Digithurst?

Was macht ein Software-Entwickler bei Digithurst?

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Programmierers bei Digithurst aus? Ich habe bei Julian nachgefragt, der bereits seine Ausbildung zum Anwendungsentwickler bei uns absolviert hat und sich auch um die Nachwuchsförderung kümmert.

Was machst du genau bei Digithurst?

Entwickler-Julian-PortraitHauptsächlich schreibe ich Programmcode für neue Funktionen und Fehlerbehebungen in eRIS. In letzter Zeit habe ich mich stärker um das Thema Statistiken gekümmert und bin in diesem Thema erster Ansprechpartner für den RIS-Support. Generell unterstütze ich den RIS-Support in schwierigen Fragen aller Art rund um eRIS. Außerdem gehören auch immer mehr planerische und koordinierende Aufgaben mit Verantwortung in der Abteilung sowie für das Produkt zu meinem Arbeitsalltag. Hierzu gibt es regelmäßige Meetings. Darüber hinaus bin ich als Ausbilder tätig und betreue in diesem Zusammenhang unsere Azubis und Schülerpraktikanten und bearbeite eingehende Bewerbungen.

Wie laufen die Arbeitsprozesse ab?

Bevor wir mit der Entwicklung beginnen, sammeln wir Anforderungen an neue Funktionen und Fehlerbehebungen aus dem Support, dem Vertrieb und aus der Entwicklung selbst. Fast immer kommen auch verpflichtende Anforderungen der KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) hinzu, die zu Quartalsübergängen umgesetzt werden müssen. Darum erstreckt sich unser Entwicklungs- und Freigabeprozess üblicherweise auch über jeweils ein Quartal. Sind die Anforderungen und deren Prioritäten bekannt, wird der Zeitbedarf für die Umsetzung ermittelt und einzelne Aufgaben über das Entwicklerteam verteilt und mit der Entwicklung begonnen. Die Entwicklung selbst läuft „agil“ ab und es wird auf Methoden aus „Kanban“ und „Scrum“ zurückgegriffen. Die eigentliche Entwicklung und zugehörige Dokumentation stoppt zu einem festgelegten Code-Freeze-Termin und muss bis dahin abgeschlossen sein. Ab dann führt unser Support-Team System- und Integrationstests durch. Während dieser Zeit unterstützen wir Entwickler den Support, indem wir zum Beispiel einige ihrer Aufgaben übernehmen. Falls in dieser Phase Fehler gefunden werden, beheben wir diese rechtzeitig, um sie bis zum Release der Version noch einmal testen lassen zu können.

Was ist das Besondere daran, Software für den Medizinbereich zu entwickeln?

Je nach Bereich RIS oder PACS gelten ganz besondere Anforderungen an uns. Im Bereich PACS müssen Maßgaben durch das Medizinproduktegesetz eingehalten werden. Dadurch bedingt sind Besonderheiten bei der Entwicklung, bei der Dokumentation und beim Testen. Im RIS müssen wir häufig schnell auf sich ändernde Anforderungen durch die KBV reagieren und uns auch hier an genaue Maßgaben halten. Beide Bereiche haben hohe Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit, Stabilität und Qualität gemeinsam.

Wie bist du zu dieser Aufgabe und auch allgemein zu Digithurst gekommen?

Zu Digithurst bin ich fast zufällig gekommen, da ich auf die damalige Azubi-Ausschreibung gestoßen bin, ohne das Unternehmen vorher bereits gekannt zu haben. Während meiner Ausbildung und in der ersten Zeit danach war ich viel im Support tätig. Da ich gelernter technischer Assistent für Informatik bin, wusste ich jedoch sehr genau, dass ich entwickeln und programmieren möchte. Als es die interne Situation dann zuließ, ist die Geschäftsführung meinem Wunsch nachgekommen.

Welche Eigenschaften helfen dir in deinem Arbeitsalltag am meisten und warum?

Technisches Verständnis und abstrakte Denkweisen sind ganz grundsätzliche und selbstverständliche Eigenschaften für Software-Entwickler. Ein gewisses Maß an Kreativität und Einfallsreichtum sind mir immer wieder nützlich, um auf neue Innovationen und Lösungswege zu kommen. Technisches Interesse spornt mich immer wieder an, mich mit neuen Methoden und Techniken auseinander zu setzen und auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bleiben. Natürlich kann es auch einmal stressig zugehen. Dann ist es mir wichtig, das Wesentliche im Blick behalten zu können und priorisiert und bedacht vorzugehen.

Was macht dir am meisten Spaߟ an deinem Job?

Ich finde es toll, gefordert zu werden und eine Aufgabe zu haben, an der ich immer wieder wachsen kann. Speziell bezogen auf Digithurst finde ich vor allem das harmonische soziale Umfeld und unseren offenen Umgang miteinander angenehm. Es besteht ein Wir-Gefühl, das eine besondere Art von produktiver Umgebung erzeugt.

Wenn du nicht Software-Entwickler wärst, was wärst du dann?

Mein Beruf ist auch meine Berufung, daran führt eigentlich nichts vorbei. Um die Frage dennoch hypothetisch zu beantworten: Vermutlich hätte ich meine technischen Interessen auf kreativer Ebene ausgelebt, z.B. im Bereich Tontechnik, denn in meiner Freizeit spiele ich Bass in einer Band.

 

Titelbild: ©photodune.net / racorn; ©flaticon.com/ Freepik

Über Redaktionsteam

Das Redaktionsteam umfasst Digithurst und Telepaxx Mitarbeiter verschiedener Abteilungen. Fragen, Feedback und Anregungen gerne an: marketing@digithurst.de

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